Initiative

Die Kita-Initiative fordert, dass die Stadtordnung von Nidau wird mit folgendem Artikel ergänzt wird:

Artikel 2b:

  1. Die Stadt Nidau gewährleistet in Zusammenarbeit mit Privaten und umliegenden Gemeinden ein der ausgewiesenen Nachfrage entsprechendes und qualitativ gutes, breitgefächertes Angebot an familienergänzenden Betreuungsmöglichkeiten für Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis zum Abschluss der obligatorischen Schulpflicht.
  2. Das Betreuungsangebot wird insbesondere auch während der Schulferien gewährleistet.
  3. Der Elternbeitrag wird subventioniert. Die Höhe der Subvention richtet sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern. Der Gemeinderat legt die Ausführungsbestimmung fest.

Durch das festschreiben der familienergänzenden Familienbetreuung als Aufgabe der Gemeinde in der Stadtordnung soll erreicht werden, dass die Stadt Nidau die Problematik von fehlenden oder für weniger einkommensstarke Familien unerschwinglichen Plätzen strategisch angeht.

Lücken in der Betreuung durch die Tagesschule während der Schulferien, welche Zwei-Verdiener-Ehepaare und Alleinerziehende vor erhebliche Probleme stellen, sollen geschlossen werden.

Durch das Festschreiben in der Stadtordnung wird erreicht, dass die Anzahl Plätze und Betreuungsgutscheine nicht alljährlich zum finanzpolitischen Spielball werden, sondern deren Anzahl dem Bedarf angepasst wird. Dies bedeutet nicht gratis-Kinderbetreuung für alle. Für die Vergabe von Betreuungsgutscheine gelten strenge, kantonale Richtlinien, welche unter anderem an das Beschäftigungspensum der Elternteile (muss zusammen min. 120  Prozent betragen) geknüpft sind und nach dem Erwerbseinkommen abgestuft sind. 

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